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Emil Gilels zählt zu den bedeutendsten Pianisten des 20. Jahrhunderts. Seine Deutungen musikalischer Meisterwerke sind Meilensteine der Interpretationskunst. Die unbedingte Ernsthaftigkeit seines Tuns, sein verantwortungsvoller, uneitler Umgang mit Musik und die herausragende Qualität seines Spiels machen ihn zum Vorbild für Generationen junger Pianisten.

„Gilels' Interpretationen zeugen von Tiefe der Empfindung, Verständnis für die Werke, künstlerischer Reife und sicherem Stilgefühl. Seine temperamentvolle Wiedergabe besitzt große Ausstrahlungskraft und vereint hervorragende Virtuosität mit natürlicher und ausdrucksvoller Phrasierung.“ (Lew Ginsburg)

Biografie

Prof. Dr. Elena Fedorovitch hat die Biographie, die wir hier veröffentlichen, exklusiv für die Emil Gilels Foundation geschrieben. Der Text der russischen Musikwissenschaftlerin ist die bisher ausführlichste Gilels-Biographie auf deutsch und füllt damit eine Forschungslücke in der westlichen Musikwelt.

Galerie

Die Galerie umfasst zahlreiche Fotos, die das Leben und das Wirken des Ausnahmepianisten Emil Gilels dokumentieren. Der Dirigent Claudio Abbado ist genauso zu sehen wie der Pianist Wilhelm Kempff oder der Geiger Isaac Stern. Aber auch private Bilder von Gilels’ Familie können entdeckt werden.

Dokumente

Hier finden Sie zahlreiche Dokumente, die teilweise erstmals veröffentlicht werden. Die spannende Sammlung reicht von der Geburtsurkunde bis zum Plakat des letzten Konzertes von Emil Gilels – und von einer Postkarte Dmitri Schostakowitschs bis zu einem Telegramm Yehudi Menuhins.

Wir werden sehr dankbar für jeden Hinweis, der dieses Archiv noch genauer und noch umfassender macht.

Erinnerungen

Joachim Kaiser, Kurt Masur, Rodion Shchedrin und Aldo Ciccolini sind nur einige der prominenten Persönlichkeiten, die sich hier an Emil Gilels erinnern. Die Erinnerungen, die seine Zeitgenossen aufgeschrieben haben, sind auch ein lebendiges Stück Kulturgeschichte, das man mit Vergnügen lesen kann.

Aufnahmen

Die Seite befindet sich im Aufbau.

Konzerte

Diese Konzertographie beruht auf verschiedenen Quellen. In erster Linie dienten hierzu die Listen, die von Lev Barenboim (1990) und Ates Tanin (2010) erstellt wurden, wesentlich vervollständigt von Falk Schwarz und Judith Raynor (2011), sowie Emil Gilels' eigenhändige Notizen über seine Konzerttätigkeit, die er von 1938 bis 1970 geführt hat.